DIE ZÜGEL SELBST IN DIE HAND NEHMEN

Beate Blankenburg – Persönlichkeits-, Kommunikations- und Führungskräftetrainings mit Co-Trainer Pferd

„Die Zügel selbst in die Hand nehmen“ ist nicht nur das Lebensmotto von Coach und Trainerin Beate Blankenburg, sondern auch das Leitmotiv ihres 2005 gegründeten Unternehmens Blankenburg Personality Power by Horse.


Beate Blankenburg mit ihrem Trakenerhengst Taanitz

Seit ihrem 5. Lebensjahr ist Frau Blankenburg von Pferden und ihrem Verhalten fasziniert. Sie wurde Reiterin und bildet seit über 20 Jahren selbst Pferde und Reiter aus. In ihrem Unternehmen Blankenburg Personality Power by Horse kombiniert sie nun seit zwei Jahren erfolgreich ihre Berufserfahrung als Diplom-Sozialpädagogin, Coach und Personalentwicklerin mit ihren Kenntnissen und Fähigkeiten um Umgang mit Pferden.

Die Idee – Pferde als Co-Trainer

Beate Blankenburg setzt bei ihren pferdegestützten Seminaren und Einzelcoachings Pferde als Co-Trainer ein und macht sich dabei die genaue und (über-)lebenswichtige Beobachtungsgabe und die sozialen Kompetenzen der Tiere zu Nutze.

„Pferde leben in einer hierarchischen Gemeinschaft, in der Klarheit, Entschlossenheit, Gelassenheit und Solidarität herrscht. Jedes Mitglied dient der Gemeinschaft mit zielorientierter Einflussnahme zur Erfüllung gemeinsamer Aufgaben. Und sie leben im Augenblick“, erklärt Beate Blankenburg. „Pferde reagieren ehrlich und geben unmittelbares Feedback auf das, was an sie heran getragen wird. Pferde sind aufgrund dieser Eigenschaften unbestechliche, unvoreingenommene Spiegel und reagieren direkt, ohne Umschweife, aber in facettenreicher Weise auf ihr Gegenüber. Pferde decken bei uns Menschen Verhaltensmuster sowie persönliche Stärken und Schwächen schonungslos auf.“ Die Tiere reagieren nur auf klare und authentische Signale. Die Seminarteilnehmerinnen und -teilnehmer entdecken im Training, wie die Tiere auf sie reagieren. Sie erleben Macht und Ohnmacht hautnah und können Bezüge zu ihrem Alltag herstellen.

„Strahlt das Gegenüber Selbstbewusstsein, Entschlossenheit und Vertrauen aus, so ist das Pferd bereit, sich unterzuordnen und führen zu lassen. Wirkt das Gegenüber dagegen unsicher und unentschlossen oder sendet es gar widersprüchliche Signale aus, so wird das Pferd nicht folgen. Für das Pferd als Fluchttier ist es wichtig, schnell herauszuarbeiten, ob sein Gegenüber (der Mensch) Freund, Feind, oder Leittier ist. Das Pferd reagiert dabei sehr klar und eindeutig, zugleich individuell und sehr differenziert.“

Was pferdegestützte Trainings leisten

„Im Mittelpunkt der pferdegestützten Trainings stehen das Entgegenbringen gegenseitigen Respekts, das aufmerksame Beobachten und Beachten
des Gegenübers, eine eindeutige Kommunikation, Ehrlichkeit, das Gewinnen von Vertrauen und Selbstvertrauen sowie Durchsetzungsvermögen
und Konsequenz im täglichen Leben.“

Folgende soziale Kompetenzen werden trainiert:

  • Kommunikations-Kompetenz
    (Interaktion von Sender & Empfänger)
  • Beziehungs-Kompetenz
    (Vertrauen schaffen & Respekt erhalten)
  • Motivations-Kompetenz
    (Atmosphäre, Leistung, Kreativität)
  • Emotionale Stabilität
    (Gelassenheit, Selbst-/Vertrauen, Konsequenz)
  • Problemlösungskompetenz
    (Reaktion auf neue Situationen)
  • Führungs-Kompetenz
    (Wahrnehmung, Intuition, Reflexion)
  • Auftreten
    (Körpersprache, Gestik, Mimik)


Dem 12jährigen Oldenburger Wallach Guideon entgeht nichts.

Unterschied zu herkömmlichen Methoden

„Der Co-Trainer Pferd lässt sich weder von Namen oder Titeln, noch von Worten beeindrucken und verhält sich selbst immer authentisch. Deshalb kann er persönliche Profile in kürzerer Zeit und vor allem präziser herausarbeiten, als dies herkömmliche Methoden zulassen“, erläutert die Trainerin.

„Mit den pferdegestützten Trainings ist es möglich, die klassische Abwehr zu umgehen. Pferde lehren charmanter als Menschen es tun können. Eine weitere Besonderheit unseres Konzepts besteht darin, dass der ungewohnte Umgang mit Pferden von den Teilnehmerinnen und Teilnehmern neue Mittel und Wege der Kommunikation abverlangen. Sie können überprüfen, wie sie auf neue Situationen reagieren.“

Die Arbeit mit Pferden vermittelt den Teilnehmerinnen und Teilnehmern eindrucksvolle Erlebnisse. Diese Schlüsselszenen prägen sich tief ins Bewusstsein ein. „Im Gegensatz zu vielen herkömmlichen Methoden werden die Teilnehmerinnen und Teilnehmer auf der emotionalen Ebene angesprochen, der sie sich in den übungen mit Pferden nicht entziehen können. Jeder Teilnehmer kommt zu unterschiedlichen Erkenntnissen, entdeckt seine eigenen Ressourcen und arbeitet an seinen eigenen Zielen. In den pferdegestützten Trainings entwickeln die Teilnehmerinnen
und Teilnehmer ihre individuellen Strategien. Es wird unbewusstes Verhalten deutlich. Dadurch können bestimmte individuelle Verhaltensmuster erklärt werden.“

Was geschieht in den Seminaren?

Vom Boden aus absolvieren die Teilnehmerinnen und Teilnehmer einzeln oder in Gruppen verschiedene übungen mit einem oder mehreren
Pferden. Es werden keine Vorkenntnisse im Umgang mit Pferden benötigt. „Durch die übungen mit den Pferden werden unbewusste Blockaden gelöst und eine Entwicklung zu mehr Authentizität in Gang gesetzt.“

„Während der übungen erkennen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer mit der Unterstützung der Trainerin analoge Verhaltensweisen zum  menschlichen Miteinander und können in der direkten Gegenüberstellung Parallelen zu ihren persönlichen Stärken und Defiziten im Berufsalltag
und im persönlichen Leben ziehen.“
Gemeinsam mit der Trainerin erarbeiten die Teilnehmenden im Einzelgespräch Lösungsansätze für ihre weitere Entwicklung.


Schritt für Schritt Vertrauen gewinnen.

Kooperationen

Beate Blankenburg belässt es aber nicht bei der klassischen Form des pferdegestützten Coachings. Die Methode pferdegestützten Trainings
lässt sich auch mit anderen Beratungsleistungen verbinden. Gemeinsam mit der Heilpraktikerin Dr. Edda Breitenbach hat sie ein Seminar entwickelt, wo mit Hilfe der Pferde-Co-Trainer und durch gezieltes Training der eigenen Körperwahrnehmung die Teilnehmerinnen und Teilnehmer ihr inneres Gleichgewicht finden oder stärken sollen.

„Dieses Seminar eignet sich vor allem für „Kopfmenschen“, denen es mit anderen Methoden und Verfahren nur schwer gelingt, ihren Körper und ihre Seele in Einklang zu bringen.“

In einem anderen Projekt arbeitet Beate Blankenburg mit Bewerbungstrainerinnen und -trainern zusammen und erstellt mittels Co-Trainer Pferd  persönliche Profile der Bewerberinnen und Bewerber. Die Möglichkeiten des pferdegestützten Trainings sind bei Weitem noch nicht ausgeschöpft. Beate Blankenburg hat noch viele Ideen und möchte gern mit Menschen, die Neues und Ungewöhnliches wagen wollen, kooperieren.

Text und Bildquellen: Beate Blankenburg

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